JENNY MAGNUSSON

ohne Titel

Jenny Magnusson baut Skulpturen und Objekte. Der Raum und der Ort sind der determinierende Faktor für die Realisierung ihrer Arbeiten. Sie arbeitet mit alltäglichen Materialien und Gegenständen. Das Material borgt oder ”stiehlt” sie und passt es der Ausstellungssituation an.  Sie sucht nach einer präzisen Beziehung im Raum zwischen diesen geliehenen Objekten, die sie eher als Teile einer Skulptur denn als Dinge mit einer Geschichte begreift.  Nicht als festgelegte Kompositionen, sondern nur im konkreten Raum und Zeitkontext werden sie zur Skulptur deklariert. Daher gibt es keine fertigen Arbeiten von Jenny Magnusson zu sehen. Sie baut ihre Arbeiten immer vor Ort- mit einer starken Beziehung zur Performance.

” – Nur in diesem Moment, nur an diesem speziellen Ort entscheide ich, dass dies nun eine Skulptur ist. Ein Werk. Die Arbeit entsteht am Ort. Im Moment. In der Situation. Die Arbeit entsteht in einer hin und her pendelnden Bewegung, aus der heraus sich neue Konstellationen ergeben.”

Für ERRATIKER wird sie eine Installation bauen, die sich lose auf Platos Höhlengleichnis bezieht. Sie wird die formale Bedeutung de Wortes erratisch als unvorhersehbar, verstreut und wandernd aufgreifen. Unvorhersehbar im Sinne einer Performance, bei der sie den Bezug zur Situation und zum Ort erspürt und ihre Kunst durchführt. Verstreut, indem sie Reststücke aus der Scheune von Benoit und Susken benutzt, um ihren künstlerischen Fußabdruck als ökologischen Beitrag zu minimieren. Sie wird wandern und das Material für ihre Installation von der Scheune durch die Landschaft zum Erratiker-Container, dem Ort ihrer Installation, tragen.

www.jennymagnusson.se